Anwälte gegen Abmahnung

Die Abmahnwellenbrecher

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Abmahnung der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte für "Modern Family"

Die Kanzlei Waldorf Frommer verschickt Abmahnungen für die Serie „Modern Family“ im Auftrag der 20th Century Fox.

Inzwischen hat sich gezeigt, dass auch "Serienjunkies" keineswegs sicher sind vor Abmahnungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die deutsche oder die Originalfassung geladen wurde. Beides wird inzwischen abgemahnt. Auch dies dürfte wohl eine Folge des neuen Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken sein. Wir prognostizieren, dass Kanzleien wie Waldorf Frommer Rechtsanwälte vor Gericht wohl argumentieren werden, dass die neue Kostendeckelung im § 97a Abs. 3 UrhG jedenfalls dann keine Anwendung finden kann, wenn mehrere Episoden einer sehr neuen Serie getauscht wurden.

 

Daher sollte man auf eine Serienabmahnung stets richtig reagieren. Dazu zählt auch, dass man keinesfalls die der Abmahnung beiliegende Unterlassungserklärung vorschnell unterzeichnen sollte. Dies stellt nämlich ein Schuldeingeständnis dar. Vielmehr sollte man eine sog. modifizierte Unterlassungserklärung formulieren. Wenn mehrere Folgen einer Serie oder sogar mehrere Serien des jeweiligen Rechteinhabers über P2P-Netzwerke geladen wurden, kann es sich empfehlen, auch die übrigen Episoden oder Serien mit in die modifizierte Unterlassungserklärung aufzunehmen, um kostspielige Folgeabmahnungen zu verhindern.

 

Die von Waldorf Frommer Rechtsanwälte geforderten Abmahnkosten variieren je nach Anzahl der getauschten Episoden. Diese sind jedoch nicht in allen Fällen zu zahlen. Je nach Sachverhalt ergibt eine Kostenreduktion oder aber auch eine vollständige Zahlungsverweigerung Sinn. Dies hängt stark vom Einzelfall ab, sodass man sich in jedem Falle von einem Rechtsanwalt beraten lassen sollte.

 

Wir von der Kanzlei Obladen Gaessler Rechtsanwälte vertreten Abgemahnte aus ganz Deutschland zu fairen Festpreisen. Sie können uns für eine telefonisch Ersteinschätzung gerne auch am Wochenende unter 0221-78952980 erreichen. Anwaltsgebühren entstehen für die Ersteinschätzung keine. 

Autor: Rechtsanwalt Philipp Obladen

Stand des Artikels: November 2013



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