Anwälte gegen Abmahnung

Die Abmahnwellenbrecher

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Abmahnung der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte für Warner Bros. "Project X"

Die Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte verschickt weiterhin Abmahnungen im Auftrag der Firma Warner Bros. Aktuell geht es um den Film "Project X". In der Abmahnung wird die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Vergleichsbetrages in Höhe von 815,00 Euro gefordert.

Der Vergleichsbetrag setzt sich aus 215 Euro Anwaltskosten sowie 600 Euro Lizenzschadenersatz zusammen. Es sollte beachten werden, dass der Lizenzschaden nur von einem konkreten Täter verlangt werden kann. Für die Frage, wer Täter ist, ist prinzipiell der Rechteinhaber und nicht der Abgemahnte beweispflichtig. Da die IP-Adresse des Internetanschlusses jedoch nichts darüber aussagt, wer der konkrete Täter ist, dürfte ein solcher Beweis dem Rechteinhaber Warner Bros. kaum gelingen. Allerdings besteht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass der Anschlussinhaber auch der Täter einer Urheberrechtsverletzung ist. Diese Vermutung lässt sich jedoch widerlegen - dies sollte das Ziel einer außergerichtlichen Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen sein.

Ferner sollte nicht die Unterlassungserklärung unterzeichnet werden, die der Abmahnung beiliegt. Diese stellt nämlich ein Schuldeingeständnis dar. Vielmehr sollte man eine sog. modifizierte - also abgeänderte - Unterlassungserklärung formulieren. Da es dabei auf viele Details ankommt, sollte man dies stets einem spezialisierten Rechtsanwalt überlassen.

Wir von der Kanzlei Obladen Gaessler Rechtsanwälte stehen Ihnen hierzu gerne zur Verfügung. Wenn Sie eine Filesharing-Abmahnung erhalten haben, können Sie uns jederzeit über unser Kanzleitelefon unter 0221-78952980 erreichen. Anwaltskosten fallen für eine Ersteinschätzung keine an.

Wir vertreten Abgemahnte aus ganz Deutschland seit mehreren Jahren erfolgreich. 

Autor: Rechtsanwalt Philipp Obladen

Stand des Artikels: November 2013



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