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Abmahnung der Kanzlei FAREDS für Musik des Films "Rubinrot" im Auftrag des Herrn Thomas Olbrich

Die Kanzlei FAREDS aus Hamburg verschickt Abmahnungen im Auftrag des Herrn Thomas Olbrich. Es geht dabei um Musik des Films "Rubinrot".

Gefordert wird die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Vergleichsbetrages. Keinesfalls sollte eine vorformulierte Unterlassungserklärung vorschnell unterzeichnet werden. Vielmehr sollte man eine modifizierte Unterlassungserklärung formulieren. Ferner muss beachtet werden, dass der Film "Rubinrot" auch von der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte abgemahnt werden. Hat jemand den Film Rubinrot heruntergeladen, kann es also passieren, dass man sowohl für die Musik (von der Kanzlei FAREDS) als auch für den Film (von der Kanzlei Waldorf Frommer) Abmahnungen erhält. Derartige Folgeabmahnungen können jedoch verhindert werden, indem man sog. vorbeugende Unterlassungserklärungen abgibt. Dabei gibt man gegenüber dem Rechteinhaber, der einen noch nicht abgemahnt hat, eine Unterlassungserklärung ab, bevor man eine Abmahnung von diesem erhält. Vorbeugende Unterlassungserklärungen haben sich in der Zwischenzeit durchaus bewährt, um eine Kostenexplosion zu vermeiden.

Ob der geforderte Betrag angemessen ist, hängt stets vom Einzelfall ab. Nutzen z.B. mehrere Personen den Internetanschluss -wie dies in Familien, WGs usw. der Fall ist- dürfte der geforderte Betrag deutlich zu hoch sein.

Hier sollte man sich aber in jedem Falle von einem spezialisierten Rechtsanwalt beraten und vertreten lassen, um weitere Kosten so gut es geht zu vermeiden.

Wir von der Kanzlei Obladen Gaessler Rechtsanwälte vertreten tausende Betroffene von Filesharing-Abmahnungen. Sie können uns für eine kostenlose Ersteinschätzung jederzeit gerne unter 0221-78952980 erreichen.

Autor: Rechtsanwalt Philipp Obladen

Stand des Artikels: November 2013



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