Anwälte gegen Abmahnung

Die Abmahnwellenbrecher

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Neue Welle von Mahnbescheiden der Kanzlei Waldorf Frommer

Uns erreichen in diesen Tagen wieder vermehrt Anfragen, die sich mit dem Thema Mahnbescheide der Kanzlei Waldorf Frommer beschäftigen.

Die Kanzlei verschickt für verschiedene Rechteinhaber diese Mahnbescheide an Personen, die in den vergangenen Jahren (vornehmlich ist wohl das Jahr 2011 betroffen) eine Abmahnung wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen (Filesharing) erhalten hatten. In allen uns vorliegenden Fällen wurde auf die Abmahnung mit der Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung reagiert. Nun werden also ca. drei Jahre später Abmahnkosten und Schadensersatz per Mahnbescheid geltend gemacht.

Wichtig zu wissen ist hierbei, dass der Mahnbescheid in einem automatisierten Verfahren ergangen ist, es hat slso weiterhin kein Gericht überprüft, ob die Forderung tatsächlich besteht. Gegen einen solchen Mahnbescheid kann man - und sollte man deshalb auch - Widerspruch eimlegen. Dies muss innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung des Mahnbescheides erfolgen. Geht kein Widerspruch ein, so kann das Gericht auf Antrag einen Vollstreckungsbescheid erlasssen. Dieser stellt bereits einen Titel dar, aus dem Zwangsvollstreckung betrieben werden kann.

Daher ist es dringend notwendig, dass man auf den Mahnbescheid reagiert. Je nach Sachverhalt kann nach Einlegung des Widerspruchs weiterhin eine Zahlung gänzlich verweigert oder aber versucht werden, sich mit der Kanzlei Waldorf Frommer außergerichtlich zu einigen.

Gerne überprüfen wir Ihren Fall. Für eine kostenlose telefonische Erstberatung stehen wir Ihnen gerne unter unserer Kanzlei-Hotline 0221 789 529 80 zur Verfügung.

Stand des Artikels: September 2014



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